© Astrid Junglas

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Ausgabe Juni 2015

Liebe Leserinnen und Leser, wie uns interessante Studien aus der Verhaltensforschung zeigen, grübeln depressive Menschen bis zu fünf,  sechs (!!) Stunden täglich... Aber kennen wir das nicht alle? Plötzlich schießen uns Gedanken und Fragen durch den Kopf wie "Habe ich gestern etwas falsches gesagt oder warum grüßen die mich  nicht?" Gedanken dieser Art lassen uns oft den ganzen Tag nicht los und hinterlassen damit ein permanent ungutes Gefühl. Wenn wir grübeln konzentrieren wir uns auf Enttäuschungen und  riskieren so negative Gefühle. Denn im Gegensatz zum Grübeln ist Nachdenken ergebnisorientiert. Hier helfen Ihnen vielleicht einige Tipps aus unserer Praxis... 3 bewährte Grübel-Stopper Planen Sie einen Termin fürs Grübeln. Verdrängen hilft nicht, besser ist es sich ganz bewusst Zeit zu nehmen, z.B. Donnerstag, 15.00Uhr: Grübelzeit. Beschäftigen Sie sich dann -und nur dann- mit Ihren Grübeleien. So lernen Sie, dass Sie der Herr über Ihre Gedanken sind und werden nicht von Ihren Grübeleien kontrolliert. Belastende Gedanken wegpusten: Setzen Sie Ihre Grübeleien auf eine Wolke. Stellen Sie sich vor, sie zieht langsam an Ihnen vorbei und nimmt alle Schwere mit und hinter den Wolken erscheint die wärmende Sonne. Anstatt lange über ein Thema zu grübeln schreiben Sie die Gedanken auf. Oder führen Sie doch einfach einmal ein Grübeltagebuch. Pro Tag legen Sie auch hierzu eine bestimmte Zeit fest. Sie werden sehen, Sie fühlen sich leichter! Versuchen Sie es doch mal mit bewusstem NACHDENKEN anstatt GRÜBELN. Nachdenken bedeutet, dass wir unsere Gedanken zielorientiert lenken und im Gegensatz zum Grübeln Lösungsmöglichkeiten finden. Bis zum nächsten Mal, passen Sie gut auf sich auf, Ihre Astrid Junglas & Patricia Olbrich
Gedanken zum Innehalten Nimm dir Zeit zum Nachdenken, das ist die Quelle der Klarheit chin. Wiesheit.
JUNGLAS      OLBRICH  Astrid Junglas  Praxis für Psychotherapie und Coaching