© Astrid Junglas

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Ausgabe März 2014

Warum ist schlechte Laune ansteckend? - Interessante Neuigkeiten aus der Forschung Liebe Leserinnen und Leser, kennen Sie das auch, eben waren Sie noch gut drauf  und im nächsten Moment fühlen Sie, wie Ihr Gesprächspartner Sie in seine schlechte Stimmung hineinzieht. Ebenso fühlen wir uns gleich viel leichter, wenn wir uns mit unserer gut gelaunten Freundin auf einen Cappuccino treffen. Warum ist das so? Der Neurowissenschaftler G. Rizzalatti gilt als Entdecker der Spiegelneuronen. In speziellen Gehirnregionen befinden sich Nervenzellen, die uns die Fähigkeit geben Mitgefühl zu empfinden. Diese Spiegelneuronen sind auch dafür verantwortlich, dass wir uns von den Launen anderer Menschen anstecken lassen. Obwohl wir uns eigentlich z.B. ganz kraftvoll gefühlt haben, wirkt dieser Prozess im Gehirn wie ein Spiegel. Mit Hilfe von Neurotransmittern wird in unserem Gehirn eine Simulation des möglichen Gefühlszustandes unseres Gegenübers erzeugt. sodass wir uns plötzlich schlecht und müde fühlen, so wie unser Gesprächspartner. Was bedeutet das für uns? Wenn wir uns klarmachen, dass das eigene Gehirn lediglich Informationen über die Gefühle des Anderen liefert, können wir uns bewusst machen, dass dies nichts mit uns selbst zu tun hat - es sind eben nur die Gefühle des Anderen. Spüren wir uns selbst, sind wir in diesen Prozessen besser gewappnet. Wir können die Gefühle, die nicht zu uns gehören bei dem Anderen lassen und so eigenverantwortlich uns selbst wahrnehmen... Auf unseren nächsten Newsletter können Sie sich im Juni freuen, zukünftig erscheint unsere "Praxispost" vierteljährlich. Wichtige Infos erhalten Sie selbstverständlich aktuell.            In diesem Sinne, passen Sie gut auf sich auf, Ihre Astrid Junglas & Patricia Olbrich
Gedanken zum Innehalten Das Leben ist wie ein Spiegel. Ein Spiegel tut das, was du tust: Lächelst du, lächelt er zurück. Aber: Du musst als Erster lächeln.
JUNGLAS      OLBRICH  Astrid Junglas  Praxis für Psychotherapie und Coaching